Ziel und Arbeit der Initiative

Im November 1997 hat Henning J. Claassen die Initiative „Schützt die Opfer e.V.“ ins Leben gerufen, um auf das Missverhältnis zwischen der staatlichen Fürsorge für Opfer und Täter hinzuweisen und insbesondere Frauen und Kindern zu helfen, die Opfer von Gewaltverbrechen wurden oder unverschuldet in Not geraten sind.

Neben der direkten Hilfe für einzelne Personen oder Personengruppen gilt die Unterstützung auch anerkannten Organisationen, die sich im Rahmen des Opferschutzes und der Opferhilfe einsetzen. So haben seit Gründung der Initiative hilfsbedürftige Personen, Personengruppen und anerkannte Organisationen über 250.000 Euro an Unterstützungsmaßnahmen erhalten.

Durchgeführte Hilfsprojekte

Auszug:
  • Bürgerstiftung St. Nicolai, Lüneburg, Arbeit mit behinderten Kindern
  • Delphin-Therapie für ein gelähmtes Mädchen
  • Kinder von Tschernobyl
  • Schulgeld für begabte hilfsbedürftige afrikanische Schülerinnen
  • Heilpädagogische Hochschule
  • Kriegsgräberfürsorge
  • Projekt „Lichtblick“, Lüneburg
  • Führhund für ein an Muskeldystrophie erkranktes Mädchen
  • Guter Nachbar Lüneburg
  • Häuserbau für Erdbebenopfer in Nepal
  • Selbsthilfe für notleidende Witwen in Indien
  • Kindertafel Lüneburg
  • Spezial-Fahrzeug für einen schwerstgelähmten Jungen
  • Alzheimergesellschaft, Lüneburg
  • SOS Kinderdörfer
  • Waisenhaus für Tsunami-Opfer in Indien
  • Weitere Hilfsprojekte verschiedener Kinder- und Opferhilfsorganisationen
u.v.m.

Der Gründer
Henning J. Claassen

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann buchte er mit 20 Jahren eine Frachterpassage nach Kalifornien. Dort studierte er 3 Jahre Psychologie und Volkswirtschaft und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit dem Reparieren von Büromaschinen.

1967 kehrte er nach Lüneburg zurück, machte sich 1971 selbständig und gründete 1973 sein Maschinenbau-Unternehmen, die Meltex GmbH. Das Unternehmen mit 240 Mitarbeitern in Lüneburg, 50 Mitarbeitern in Atlanta/USA, weltweiten Handelsvertretungen und einem Umsatz von 30 Millionen Euro verkaufte er 1989 an die amerikanische Firmengruppe Nordson Corporation. Zeitgleich eröffnete er nach zweijähriger Bauphase das „Hotel Bergström“ in Lüneburg, welches er in den Folgejahren zu einem Hotelensemble mit 131 Zimmern weiter ausbaute. Es ist seit 2006 Schauplatz der Telenovela „Rote Rosen“. Im Februar 2010 eröffnete er nach aufwändiger Restauration das Hotel „Altes Kaufhaus“ mit 83 Zimmern, ebenfalls im historischen Wasserviertel der Stadt. Im gleichen Jahr folgte dann noch die Eröffnung der Galerie im Alten Kaufhaus mit seiner privaten Sammlung zeitgenössischer Kunst.

1983 gründete er die Impreglon-Gruppe, entstanden aus einem Beschichtungsbetrieb von Meltex und wandelte sie nach 1989 sukzessive zu einem internationalen Dienstleistungsunternehmen für Oberflächentechnik mit 37 Standorten in 15 Ländern. 2006 erfolgte der Börsengang und 2014 der Verkauf an Aalberts Industries B.V. mit einem Umsatz von 150 Millionen Euro. Nach einer aufwendigen Komplettrenovierung eröffnete er 2015 das Relais & Chateau Parkhotel de Wiemsel in Ootmarsum/NL. In 2017 folgte dann ebenfalls nach einer Komplettrenovierung die Neueröffnung des historischen Ausflugslokals Forsthaus Rote Schleuse in Lüneburg.

Sozial engagiert sich Henning J. Claassen als Förderer junger Unternehmensgründer und junger Talente im kulturellen Bereich, als Sponsor eines Waisenheimes von Tsunami-Opfern in Indien, Gründer und Sponsor der Initiative „Schützt die Opfer“ und als langjähriger Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung St. Nicolai in seiner Vaterstadt. Er ist aktiver Förderer der Leuphana Universität Lüneburg und engagiert sich in Unterstützungsprojekten für Studenten.

In Würdigung seiner vielfältigen besonderen Verdienste hat der Rat der Stadt Lüneburg Henning J. Claassen am 01. April 2017 die Ehrenbürgerwürde verliehen.

Spendenkonto

Schützt die Opfer e.V.
Commerzbank Lüneburg
IBAN: DE97 2404 0000 0430 4606 01
BIC: COBADEFFXXX